Nina Kozak
ist Kommunikatorin in der Rail Cargo Group
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Austausch

Unsere Lehrlinge sind in Europa unterwegs

Unsere Europawochen für Lehrlinge gibt es bereits an vier internationalen Standorten.

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Prag. Abfahrts-Selfie von Vanessa Rinnerbauer und Clemens Pohanka auf ihrem Weg nach Prag und an ihrem neuen Arbeitsplatz bei RCO-CSKD (c)RCG_Vanessa Rinnerbauer

Unsere Internationalisierung schreitet voran. Im gleichen Ausmaß entwickelt sich aber auch die Notwenigkeit der Internationalisierung der Ausbildungsgrundlagen für unseren Nachwuchs. Unter diesem Aspekt entwickelte unser Lehrlingsausbildungsteam mit Ausbildungsleiter Franz Heißenberger bereits 2013 die „RCG-Europawochen“, ein internationales Ausbildungspraktikum für unsere Speditionslehrlinge. Dabei können je zwei Lehrlinge für vier Wochen an einem unserer europäischen Standort mitarbeiten. Das Projekt wird im Rahmen des EU-Förderprogramms Erasmus+ gemeinsam mit IFA, einer Organisation der WKO für internationalen Fachkräfteaustausch, realisiert.

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Ankunft Frankfurt. Lisa Martinsich (l.) und Julia Stipic werden von Michael Sordo am Hauptbahnhof Frankfurt/Main empfangen (c)RCG_Werner Lettau

Frankfurt/Main, Budapest, Zagreb und Prag

Nach einem kurzen Bewerbungsprozedere im Sommer folgte der Startschuss für die Entsendungen im Oktober und November. Von Wien, Salzburg, Graz und Villach sind unsere Lehrlinge in ihr besonderes Abenteuer aufgebrochen. Julia Stipic und Lisa Martinsich aus Wien zu Rail Cargo Logistics – Germany nach Frankfurt/Main. Marco Lüftner und Thomas Oberascher aus Salzburg zu Rail Cargo Hungaria nach Budapest. Nadine Freidl aus Graz und Katharina Galler aus Villach zu Rail Cargo Logistics – Croatia nach Zagreb sowie Vanessa Rinnerbauer und Clemens Pohanka aus Wien zu Rail Cargo Operator – CSKD nach Prag.

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Ankunft in Zagreb. Katharina Galler und Nadine Freidl strahlen bei der Ankunft in Zagreb und im Kreis ihrer Kollegen bei RCL-CR (c)RCG_Nadine Freidl

Über den Tellerrand

Während ihrer Zeit des Praktikums konnten die Lehrlinge unglaublich viele neue Eindrücke gewinnen. Sie waren zum ersten Mal für einen derart langen Zeitraum im Ausland und auf sich selbst gestellt. Sie haben erlebt, wie man im internationalen Umfeld arbeitet und haben einzelne Kulturtage dazu genutzt, nicht nur die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, sondern auch versteckte Winkel zu entdecken. Der größte Gewinn dabei ist aber sicher jener, dass sie gelernt haben, unbekanntem Terrain gegenüber nicht mit Skepsis und Besorgnis zu begegnen, sondern dieses aktiv, mit Neugierde und Freude zu erforschen. Wieder in Österreich zurück, können sie diese Erfahrungen nun in ihren Alltag integrieren und mit einem offeneren Weltbild durchs Leben gehen, aber auch persönlich nutzen, wie Nadine Freidl meint:

„Ein Auslandspraktikum im Lebenslauf kann auch nicht schaden.“

Das Programm soll heuer weiter ausgebaut werden. Neue Destinationen sind bereits in Aussicht.

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Ungarn. Thomas Oberascher und Marco Lüftner erwartungsvoll bei ihrer Ankunft in Budapest (c)RCG_Thomas Oberascher