Elisabeth Fiala
ist Social Media Kommunikatorin in der Rail Cargo Group
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Nachhaltigkeit

NOAH’s TRAIN: Das längste mobile Kunstwerk zum Schutz des Klimas

„Wir können nicht die ganze Welt retten, aber wir können ein Zeichen setzen, unser Klima zu schützen“.

Noah’s Train das längste mobile Kunstwerk und ist inspiriert von der ältesten Geschichte des Umweltschutzes, der Arche Noah. Ein Zug, der auf das Ziel der Rail Freight Forward Koalition aufmerksam machen soll, bis 2030 30% der Fracht auf die Schiene zu verlagern, da der Schienengüterverkehr unter anderem mindestens 6x weniger CO2 produziert, als der Straßengüterverkehr. Mehr zu den Vorteilen des Schienengüterverkehrs…

Er startete am 14.12.2018 in Katowice, Polen. Über Wien, Berlin und Paris fährt er letztendlich nach Brüssel. Die Container sind im Rohzustand grün und werden kontinuierlich zu Kunstwerken verwandelt. Je zwei Container werden von den EVUs PKP Cargo, DB Cargo, Lineas, SNCF und uns, der RCG beigesteuert und auf seinem Weg von Street Art Künstlern kunstvoll designed. So transformiert er sich schließlich zu einem kunstvollen und außergewöhnlich Zug zum Schutz des Klimas.

Doch was ist der Hintergrund?

Hintergrund von alldem ist der enorm wachsende Verkehrsmarkt in Europa. Bis 2030 soll das Frachtaufkommen um 30% steigen. Heute allerdings, werden 75% des gesamten Güterverkehrs auf der Straße bewältigt, und dieser Anteil steigt stetig. Das bedeutet, dass sich der derzeitige Emissionsausstoß der Güterverkehrsbranche – etwa 275 Millionen Tonnen CO2  – um 80 Millionen Tonnen pro Jahr erhöhen wird, wenn keine Maßnahmen ergriffen werden.

Smog über der Stadt. (c) Pixabay

Eine Verkehrsverlagerung von der Straße auf die Schiene ist ein entscheidender Schritt, um die Klimaverträglichkeit des Güterverkehrs zu verbessern.

Bis 2030 muss die Transportbranche ihren derzeitigen CO2-Fußabdruck um 25% reduzieren, und ein Drittel dieser Anstrengungen muss im Güterverkehr erfolgen. Der Schienengüterverkehr ist in Bezug auf die CO2-Emissionen bis zu 9x effizienter als der Straßengüterverkehr.

Rail Freight Forward – European Rail Freight Vision 2030

Um auf den Klimaschutz durch den Schienengüterverkehr aufmerksam zu machen, wurde die Koalition Rail Freight Forward ins Leben gerufen. Rail Freight Forward ist ein Zusammenschluss von Güterbahnen, die sich zum Ziel gesetzt haben, die negativen Auswirkungen der Mobilität und des Güterverkehrs auf unseren Planeten drastisch zu reduzieren.

Unser großes gemeinsames Ziel ist es, bis 2030 einen Anteil der Schiene am Güterverkehrsmarkt von 18% auf 30 % zu erreichen. In anderen Worten: Eine Verdopplung der transportierten Mengen auf der Schiene.

Um diese Verlagerung zu erreichen, werden die Güterbahnunternehmen innovative Produkte entwickeln, die in Bezug auf Verkehrshäufigkeit, Zuverlässigkeit, Flexibilität, Preis und Service mit dem Straßenverkehr wettbewerbsfähig sind. Mit der Möglichkeit von intermodalen Verkehrskonzepten, also einer intelligenten Kombination aus Straßentransport zur und von der Schiene, vor allem bei großen Transportdistanzen, wird der schnelle und umweltfreundliche Transport – mit einem um 6x geringeren CO2 Ausstoß – möglich.

Der Effekt daraus ist signifikant:

6x geringerer Energieverbrauch      –      9x weniger CO2 Emissionen      –      8x besser für die Luft

Mit der Initiative „Rail Freight Forward“ machen die führenden europäischen Güterbahnen deutlich, wie nachhaltig Güterverkehr sein kann.

Spring auf den Zug auf!

Am 14. Dezember 2018 nahm Noah’s Train auf der Weltklimakonferenz in Katowice, Polen, Fahrt auf.

(c) RFF

Sein erster Halt ist am 14. Jänner 2019 in Wien.

Nachdem der Noah’s Train in Wien angekommen ist, werden unsere künstlerisch gestalteten Container auf den Zug aufgeladen. Anschließend geht es nach einem gebührenden Welcome Event, weiter nach Berlin.

Wie er dann aussieht? Sieh selbst auf Instagram.

Es geht los…unsere Vorbereitungen für den Noah’s Train laufen

Unsere, noch grünen, Container haben mittlerweile Gliwice/Zabrze (Polen) erreicht und wurden in die Hände der PKP Cargo übergeben.

Die Container der RCG und Lineas am Weg nach Katowice (c) RCG/Lineas

Die ersten Container werden schon von den Künstlern besprayt:

 

Heute findet das Event in Katowice statt, wir freuen uns schon Noah’s Train abfahren zu sehen!

Die CEO’s beim Interview

Mit der Unterzeichnung des Manifests ist Rail Freight Forward offiziell:

 

Der Zug macht sich auf den Weg nach Wien!

 

18.12.2018: Noah’s Train ist angekommen in Wien!!!

Wir sind stolz und froh, Noah’s Train in seiner Pracht in Wien empfangen zu haben. Um ihn von übermütigen und besonderen Fans zu schützen, verraten wir allerdings noch nicht, wo er bis zum Event in Wien am 14.1. untergebracht ist. 🤫

09.01.2019: Die Streetart-Künstler sind schon am Werk.

10.01.2019: Die ersten Fotos der Sprayings in Wien sind da!!

 

Making of in Vienna

Photos of the Event:

 

20.01.2019: Die ersten Fotos der Sprayings in Berlin sind auf Instagram online!

(c) DB Cargo

 

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First sneak peek on the new artworks in #Berlin. We are so excited! The artworks will be part of Noah‘s train – the members of the Rail Freight Forward coalition together with @concrete.at designed two containers each (12 in total), in order to transform the train to the longest mobile #artwork to spread the coalition's goal of a 30% modal share of rail until 2030, since transport on #rail produces at least 5 times less CO2 #emissions than #transport on the road and is therefore a lot more #sustainable. The artworks will be presented in Berlin on the 24th of January. #noahstrain #railfreightforward #einzelwagen #modalshift #30by2030 #sustainable #singlewagon #trainspotting #art #graffiti #graffittiart

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railfreightforward.eu