20 Jahre Lehre in der RCG – Michael Sordo blickt in seine Lehrzeit zurück

12. 10. 2020

Im Zuge unseres Jubiläums holen wir diejenigen KollegInnen vor den Vorhang, die die Lehre in der RCG in den letzten 20 Jahre zu der gemacht haben, die sie heute ist – ein gemeinsames Erfolgsprojekt. Abwechselnd geben bestehende und ehemalige Lehrlinge sowie AusbilderInnen einen Einblick in ihren Alltag, erzählen von ihren Beweggründen für eine Lehre in der RCG und blicken in die nächsten 20 Jahre.

Michael Sordo startete seine Karriere bei der RCG mit einer Lehre zum Speditionskaufmann. Heute arbeitet er im Sales und bildet selbst Lehrlinge aus. Im Gespräch erzählt er, wie er seinen Werdegang erlebt hat und welche Visionen er für die Zukunft seines Berufs hat.

Welche Ausbildung haben Sie in der RCG gemacht?  

Ich habe die Lehre zum Speditionskaufmann und darauf aufbauend ein Lehrjahr zum Speditionslogistiker absolviert.

Was macht eine Lehre bei der RCG besonders?  

Mich haben die Internationalität und die Vielfalt an Aufgaben überzeugt. Besonders die Rotation zu verschiedenen Ausbildungsstellen bringt einen Mehrwert, sowohl für das Unternehmen als auch für den Lehrling.

Was waren Ihre Beweggründe, Ihre Lehre bei der RCG zu machen?   

Die Größe des ÖBB Konzerns und die damit verbundenen Chancen, vielfältigeres Wissen aufzubauen, waren ausschlaggebend.

Wie sah Ihre bisherige Berufslaufbahn bei der RCG aus?  

Während meiner Ausbildungszeit durfte ich erst in der ehemaligen RCA-Kontraktlogistik in Innsbruck und Wörgl, danach in der „Service Delivery Regions Austria“ und bei „Rail Cargo Logistics – Austria“ Sales Erfahrungen sammeln. Anschließend war ich für sechs Monate im Bereich Sales Wood im Vertriebsinnendienst in Innsbruck tätig.

Nach dem Grundwehrdienst wollte ich die internationale Welt der RCG kennenlernen. Ich habe mich also entschieden, in Frankfurt am Main bei der damals neu gegründeten Rail Cargo Logistics – Germany zu arbeiten. Dort durfte ich im Zuge der RCA Lehrlingsausbildung im Zeitraum der Europawochen auch schon erste praktische Einblicke in die Betreuung und Ausbildung von Lehrlingen gewinnen.

Nach vier spannenden und lehrreichen Jahren in Deutschland hat es mich wieder in meine Heimat nach Innsbruck zur Rail Cargo Logistics – Austria zurückgezogen, wo ich in der Business Unit STEA als Sales Mitarbeiter regionale Kunden in Westösterreich betreue. Seit Juli 2019 bin ich nun selbst Lehrausbildner im Bereich Sales und darf junge Menschen bei ihrer Ausbildung begleiten.

Welchen Ratschlag würden Sie LehranfängerInnen bei der RCG geben?   

Wer mit Engagement und Neugier ans Werk geht, kann noch mehr aus der Lehre rausholen!

Was meinen Sie, wie wird die Lehre bei der RCG in 20 Jahren aussehen?  

Ich denke, dass sich nicht nur die Lehrausbildung, sondern auch das Berufsbild des Spediteurs verändern wird. Viele Prozesse werden sich durch die Digitalisierung wandeln und uns einerseits Arbeit abnehmen, andererseits neue Tätigkeiten schaffen. Das wird sich auch auf die klassischen Aufgaben auswirken.

In Bezug auf die Lehre bei der RCG glaube ich, dass sowohl das Recruiting, als auch die Ausbildung junger Menschen einen Wandel vollziehen werden. Ich denke da an eine dritte Bildungssäule neben der Berufspraxis und der Berufsschule – zum Beispiel firmenübergreifende Weiterbildungen mit Partnern, Angebote zum Erlernen neuer Fremdsprachen (Stichwort Eurasien), oder spezifische interne Weiterbildungsangebote. Auch eine noch tiefere Ausbildung im Eisenbahnwesen, mit Tätigkeiten bei der heutigen ÖBB Produktion und Bereichen der ÖBB Infrastruktur.

Beschreiben Sie die Lehre bei der RCG in einem Satz:   

Eine sehr umfangreiche Ausbildung mit Zukunft!

Mehr zur Lehre bei der RCG findet ihr auf unserer Website.