Startschuss für unseren Kranaufbau am Rail Cargo Terminal - BILK

13. 05. 2021

Der Containerterminal Budapest (RCT - BILK) bildet die Drehscheibe für den kombinierten Warentransport Richtung West- und Südosteuropa. Herzstücke des Terminals sind die beiden Portalkräne: Sie sorgen für einen reibungslosen Umschlag zwischen Lkw und Güterwaggons. Dazu arbeiten sie unermüdlich, 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr.

Nach einem Unfall im vergangenen Jahr wird einer der beiden Kräne, der 2003 errichtet wurde, wiederaufgebaut. Ein Projekt mit Seltenheitswert und von gigantischem Ausmaß steht bevor: Denn der Kran ist nicht nur eine massive Stahlkonstruktion, die es mit 42 Tonnen Ladegut aufnehmen kann, sondern auch ein technologisches Meisterwerk. Mit seiner Höhe von stolzen 22 Metern ragt er wie ein überdimensionaler Türrahmen über die Ladegleise. An seiner Oberseite, der Kranbrücke, bewegt sich die Laufkatze hin und her, um die Container zu verladen. Die Instandsetzung ist also ein komplexes Vorhaben, für das es eine detaillierte Planung und unsere ganze fachliche Expertise braucht.

Vorbereitung in vollem Gange

Seit Mitte April sind die Vorbereitungsarbeiten für die Instandsetzung des Hebewerks in vollem Gange, freut sich Tamás Balaton, technischer Direktor des Terminals RCT - BILK: „Derzeit laufen die Wiederherstellungsarbeiten, die den Stahl- und Maschinenbau betreffen. Die Experten reparieren die transportablen Elemente in externen Werken. Jene, die wegen ihrer Größe nicht befördert werden können, werden direkt am Terminalgelände repariert. Deshalb mussten wir in einem ersten Schritt einen Bereich am Areal vorbereiten, wo ungestörtes und sicheres Arbeiten möglich ist. Dazu haben wir an bestimmten Punkten des Terminals Sperren, Geschwindigkeitsbeschränkungen und Änderungen der Verkehrsordnung veranlasst“.

Während der Reparaturarbeiten sorgt das Team auch dafür, dass die Arbeitsabläufe am Terminal möglichst wenig gestört werden: „Die reibungslose Versorgung unserer Kunden hat höchste Priorität, die Arbeiten dürfen den kontinuierlichen Betrieb nicht behindern“, betont Tamás Balaton.

Gute Vorbereitung ist der halbe Erfolg

Welche Schritte sind in den nächsten Monaten geplant? Tamás Balaton erklärt: „Nach der Reparatur des Stahl- und Maschinenbaus folgt die mehrstufige Montage der Maschine, und danach der Anschluss an das Elektrizitätsnetz. Schließlich werden die notwendigen Testläufe absolviert, um allen Anforderungen an Sicherheit und Effizient gerecht zu werden. Danach kann der Portalkran in Betrieb genommen werden.“

Die Techniker setzen alles daran, dass der straffe Zeitplan hält: Dann gibt es gegen Ende des Sommers einen Grund zum Feiern, wenn der Portalkran seine Arbeit wiederaufnimmt.

Wir lassen euch an diesem großen Ereignis teilhaben und halten euch in den nächsten Monaten hier auf unserem Blog up to date!

Bild 1: Zusammenbringen der beiden Hauptträger der Kranes und Kontrolle ob sich die Elemente nicht verzogen haben.